Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Asiana Absturz trifft AIG – und treibt die Preise

11.07.2013 – Die Verträge sind zwar “vertraulich”, die Zahlen aus der Versicherungspolice rund um die Bruchlandung der Boeing 777, der südkoreanischen Asiana Maschine, mit zwei Todesopfern und 307 verletzten Passagieren, hingegen sind öffentlich – auch wenn sie bislang von Seiten der Vertragspartner AIG und der Fluggesellschaft nicht bestätigt wurden.

Demnach beläuft sich der Flugzeugschaden auf 128 Mio. USD, bei einer Haftungssumme für den Jet von maximal 130 Mio. USD. Für Reparationen, Schadenersatz, Schmerzensgeld und Nachsorge für die zahlreichen Verletzten sind weitere 2,25 Mrd. USD vereinbart. Nach Berichten der Südkoreanischen Kommission für Finanzdienstleistungen (South Korea`s Financial Commission) rechnet man in diesem Bereich mit Kosten von rund 43 Mio. USD. Als Konsequenz der geringeren Absturzquote in der Vergangenheit hatten sich Preise für Flugzeugversicherungen deutlich abgeschwächt, das dürfte sich nach dieser kostspieligen Beinahekatastrophe zeitnah ändern.
Dem Vertragspartner AIG wird duch die US-Aufsicht abermals “Systemrelevanz” bescheinigt, was eine reihe von Regulierungsmaßnahmen auslöst.

Link: Asiana Absturz trifft AIG

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten