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Argentinien droht der Staatsbankrott

14.07.2014 – WiWo-LogoEigentlich hat Argentinien allen Grund zur Freude: Mit Superstar Lionel Messi das WM-Finale erreicht, Erzfeind Brasilien hinter sich gelassen und dem Volk ein paar schöne Stunden verschafft. Doch der Kater nach der WM könnte um einiges schlimmer werden, als der Kater nach einer durchgefeierten Fußballnacht. Die Wirtschaftswoche lenkt den Blick diese Woche auf die Finanzen des südamerikanischen Landes und sieht sogar den Bankrott als eine realistische Möglichkeit.

“Im Schuldenstreit zwischen Argentinien und mehreren Hedgefonds kommt das Vermittlungsverfahren in Gang. Beide Seiten trafen sich am Wochenende in New York in getrennten Gesprächen mit dem gerichtlich bestellten amerikanischen Mediator Daniel Pollack. Jede Partei habe ihre Position erläutert, erklärte Pollack im Anschluss. Eine Lösung gebe es nicht”, schreibt die Wirtschaftswoche. Und weiter: “Kommt es bis Ende des Monats nicht zu einer Einigung, droht dem Land eine erneute Staatspleite. Der Streit um argentinische Anleihen wird in den USA ausgetragen, weil die Papiere in US-Dollar begeben wurden. In die Bredouille gekommen ist Argentinien durch das Urteil eines New Yorker Gerichts. Dieses dringt darauf, dass die Regierung in Buenos Aires den Hedgefonds, die auf den vollen Betrag ihrer Schuldtitel pochen, 1,33 Mrd. Dollar zuzüglich Zinsen auszahlt.”

Direkt betroffen könnte auch Deutschland sein: “Der Fall könnte auch Auswirkungen auf andere hoch verschuldete Staaten haben, daher beobachten weltweit Regierungen den seit Jahren andauernden Rechtsstreit mit Argusaugen. Die Bundesregierung warnte Argentinien ebenfalls vor einem Zahlungsstopp. Die argentinische Regierung hatte erst im Mai mit den staatlichen Gläubigern („Pariser Club“) die Rückzahlung von 9,4 Mrd. Dollar vereinbart, von denen 2,6 Mrd. Dollar Deutschland zustehen.” (vwh)

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