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Amoklauf von Winnenden: Vater verklagt Klinik

04.02.2016 – justizia_thorben_wengert_pixelio.deSieben Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden muss sich die deutsche Justiz erneut mit der Bluttat des damals 17-jährigen Tim K. auseinandersetzen. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel Online berichtet, hat der Vater des Jungen nun die Therapeuten seines Sohnes verklagt.

Die Begründung: die Ärzte und Psychotherapeuten des Klinikums am Weissenhof hätten ihm nicht von der Gefahr berichtet, die von seinem Sohn ausgegangen sei. Hintergrund für die Klage ist die Hoffnung des Vaters,von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen von Geschädigten freigestellt zu werden, so das Nachrichtenmagazin weiter.

Tim K. hatte im März 2009 an der Albertville-Realschule in Winnenden 15 Menschen und dann sich selbst erschossen. Die Tatwaffe hatte sein Vater – ein Sportschütze – in seinem Kleiderschrank versteckt. Jörg K. wurde dafür zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Das Landgericht Stuttgart hatte zudem entschieden, dass er für die Behandlungskosten von Opfern und Hinterbliebenen aufkommen muss. (vwh/td)

Link: Amoklauf von Winnenden: Vater von Tim K. verklagt Klinik

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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