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Älteste Bank der Welt vor dem Verkauf

23.07.2013 – Die italienische Stadt Siena will Monte dei Paschi, die älteste Bank der Welt, verkaufen. Das 1472 gegründete Institut wird bisher von einer der Stadt nahestehenden Stiftung kontrolliert. Der Verkauf wird durch eine Änderung des Statuts möglich, für die 98,8 Prozent der Aktionäre stimmten.

Bald könnte es mit der Symbiose zwischen Stadt und Bank jedoch vorbei sein, berichtet Die Welt. Die finanzielle Lage für das Kreditinstitut ist bedrückend. Nach der desaströsen Neun-Milliarden-Euro-Übernahme der Banca Antonveneta im Jahr 2007 und Verlusten mit Derivaten musste MPS staatlich gestützt werden.
Italiens Regierung stellte 4,1 Milliarden Euro bereit, um die Pleite abzuwenden. Die Stiftung der Stadt ist hoch verschuldet. Um ihre Verbindlichkeiten von 350 Millionen Euro abzutragen, stößt sie Aktien ab. Ihr Anteil an der Bank sank bereits von über 50 auf inzwischen nur noch 33,5 Prozent.
Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung gaben die Aktionäre nun grünes Licht dafür, die Höchstgrenze von vier Prozent Aktienanteil aufzuheben. Damit ist der Weg frei für den Verkauf der Traditionsbank.

Link: Spektakulärer Bankverkauf

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