Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Allianz ist Versicherer der vermissten AirAsia-Maschine

29.12.2014 – airbus_airasiaDie Allianz ist Hauptversicherer der seit Sonntagmorgen vermissten Maschine der malaysischen Fluggesellschaft Air Asia. Das bestätigte eine Unternehmenssprecherin gegenüber VWheute. Nach dem Flugzeug wird weiter gesucht. Bei der vor Griechenland in Seenot geratenen Autofähre “Norman Atlantic” ist die Rettung der Passagiere beendet worden.

Der Airbus A320 der AirAsia mit der Flugnummer QZ8501 und 162 Menschen an Bord war auf dem Weg von Surabaya auf der indonesischen Hauptinsel Java nach Singapur. Führender Rückversicherer ist die Allianz Global Corporate & Specialty UK.

“Es ist viel zu früh, um Berichte über diesen Vorfall in dieser Phase zu kommentieren, außer zu sagen, dass unsere Gedanken und Gebete mit allen sind, die von diesem vermissten Flugzeug betroffen sind”, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Versicherers.

AGCS ist auch Hauptversicherer für Malaysian Airlines, die in diesem Jahr zwei Maschinen verloren hat. Die Maschine mit der Flugnummer MH370 gilt seit März dieses Jahres trotz umfangreicher Suche weiter als vermisst. Im Juli kam es zu einem weiteren Flugunglück: MH17 stürzte über der Ukraine ab; bis heute ist die Unglücksache ungeklärt.

Nach Behördenangaben lag vor dem Flugzeug eine Gewitterfront, der Pilot bat um die Erlaubnis für eine Kursänderung. “Wir gehen davon aus, dass die Maschine auf dem Meeresboden liegt”, sagte der Chef der Such- und Rettungsbehörde, Bambang Sulistyo. “Wenn das stimmt, wird es schwierig sein, sie zu lokalisieren, weil unsere Ausrüstung dafür nicht ausreicht.”

Ein australisches Suchteam will zudem Medienberichten zufolge Trümmerteile und eine Ölspur entdeckt haben. Ein Zusammenhang mit dem verschollenen Flugzeug konnte bislang aber nicht bestätigt werden. Die Behörden gehen aber davon aus, dass das Flugzeug ins Meer gestürzt ist. Daher soll die Suchzone soll nun vergrößert werden.

Allerdings suche man das Flugzeug auch an Land, sagte der Chef der Luftfahrtbehörde, Djoko Murjatmojo. Es sei nicht ausgeschlossen, dass das Flugzeug möglicherweise im Westen der Provinz Kalimantan auf der Insel Borneo oder der Insel-Provinz Bangka-Belitung abgestürzt sei.

Die Autofähre “Norman Atlantic” treibt weiterhin manövrierunfähig im Mittelmeer, nachdem im Laderaum ein Feuer ausgebrochen war. An Bord des Schiffes waren vor allem Urlauber und Lastwagenfahrer. Unter den Passagieren befanden sich auch 18 Deutsche. Mittlerweile sollen alle Passagiere gerettet worden sein.

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi bestätigte zudem, dass vier Passagiere bei dem Unglück ums Leben kamen. Die italienische Küstenwache bestätigte auf Twitter zwei weitere Todesopfer. Bereits gestern war ein Toter gefunden worden.

Die Unglücksursache ist jedoch weiterhin unklar. In den griechischen Medien hatten einige Passagiere den Verdacht geäußert, das Schiff sei voller Lkw mit Olivenöl gewesen. Demnach könnte ein Funke das Feuer ausgelöst haben. Allerdings häufen sich nun auch die Fragen nach dem Zustand des Schiffes, nachdem verschiedene Medien von Mängeln berichteten. So schreibt u.a. die griechische Zeitung Efimerida ton Syntakton, dass Inspektion vor wenigen Tagen mangelhafte Dichtungen, Rettungsmittel und Notbeleuchtung festgestellt habe. (vwh/td)

Bild: Airbus der AirAsia (Quelle: Aero Icarus / Wikipedia)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten