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Allianz hat Zukunftssorgen

17.06.2015 – oliver_baete_allianzDie Allianz plagen derzeit Sorgen um die eigene Zukunft, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Neben unzufriedenen Mitarbeitern liegt auch die Weiterempfehlungsquote unter den Kunden auf einem Tief. Zudem verlieren die klassischen Lebensversicherungs- und Anlageprodukte ihre Bedeutung. Und auch auf den Wachstumsmärkten der Zukunft wie China sei die Allianz nicht ausreichend vertreten.

Besonders ärgerlich für den neuen Konzernchef Oliver Bäte scheint laut Bericht jedoch die mangelnde Kundenloyalität. Demnach fordere er eine “echte Kundenorientierung” ein, zu der vor allem ein Mindestnutzen für die Kunden gehöre.

“Sind wir bereit, auf den Verkauf von Produkten ohne Mindestnutzen oder mit exzessiven Kosten und Provisionen zu verzichten? Sind wir bereit, Anreize und Ziele radikal anzupassen?”, wird Bäte zitiert. Sein Credo für die Zukunft: eine “komplette Erneuerung der Geschäftsmodelle, von den Kundenbedürfnissen kommend”. So gehe es “nicht einfach um eine Automatisierung bestehender Vorgänge, sondern um die Neuerfindung”. (vwh/td)

Bild: Der neue Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte. (Quelle: Allianz)

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