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Allianz geht bei norwegischem Pipeline-Netz in Berufung

18.01.2016 – Pipeline_Stuetz michael_pixelioDie Allianz und weitere internationale Anleger prozessieren weiter wegen des norwegische Pipeline-Netz Gassled. Das Konsortium ist gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Oslo in Berufung gegangen, erklärte eine Sprecherin des Versicherers gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

Eine Gruppe aus Allianz, der Schweizer Großbank UBS, dem Staatsfonds von Abu Dhabi und einer kanadischen Pensionskasse hatte den norwegischen Staat verklagt, weil er die Durchleitungsgebühren für Gassled gesenkt hatte. Die Gruppe hatte sich 2011 daran beteiligt. Das Bezirksgericht hatte die Kürzungen im September im Grundsatz für rechtens erklärt. Die Allianz rechnet nach Angaben der Sprecherin mit einer erneuten Verhandlung spätestens im ersten Quartal 2017. Die Vorgänge in Norwegen sind für die gesamte Versicherungsbranche bedeutsam, weil sie die Rechtssicherheit derartiger Projekte in Frage stellen. Gerade die Lebensversicherer wollen immer stärker in Infrastruktur investieren, um dies als zusätzliche Renditequelle zu nutzen.

Bildquelle: Stütz Michael/ pixelio

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