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Allgefahrendeckung bei Rock am Ring

09.06.2016 – Ergo Hauptverwaltung_ergoDer wetterbedingte Abbruch des Musikfestivals Rock am Ring gehörte zu den traurigen Höhepunkten des vergangenen Wochenendes. Versichert war das Event beim Düsseldorfer Versicherer Ergo. Dieser muss nun im Rahmen einer Allgefahren-Deckung für die Eigenrisiken des Veranstalters aufkommen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Zu diesen Eigenrisiken gehören laut SZ-Bericht die Kosten, welche dem Veranstalter entstehen, wenn ein Konzert abgesagt, abgebrochen oder verschoben werden muss. Als Gründe gelten eben jenige, die vom Veranstalter nicht zu beeinflussen sind – darunter auch Wetterrisiken oder der Ausfall eines Künstlers durch Unfall, Krankheit oder Tod. Dabei werde die Versicherungssumme individuell ausgehandelt. Bei Rock am Ring dürfte diese laut Bericht jedoch im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Allerdings könnten im “Nachgang aber viele Ausschlüsse wie Terror wieder über Sondervereinbarungen einschließen”, wird Mark Höhne vom Berliner Versicherungsmakler Schwandt zitiert. Verstärkt nachgefragt würde demnach der Versicherungsschutz gegen Risiko eines Anschlags. Nicht versicherbar sei allerdings der Einsatz von atomaren, biologischen oder chemischen Kampfstoffen. (vwh/td)

Link: Wie Rock am Ring versichert ist

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