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Advent für Langfinger: Handel beklagt mehr als 3 Mrd.

02.12.2014 – Shopping_O. Fischer_pixelioAdventszeit ist Shoppingzeit und bietet auch Langfingern reich gefüllte Tafeln. Der Schaden, den Ladendiebe dem Handel zufügen, ist erheblich. Das Handelsforschungsinstitut EHI spricht in einer aktuellen Untersuchung von 2,1 Milliarden Euro.

Hinzu kommen laut heutiger Printausgabe der Süddeutschen Zeitung noch einmal 900 Millionen Euro, die auf Betrügereien eigener Mitarbeiter zurückgehen, und gut 300 Millionen Euro, die Betrügereien von Lieferanten und Servicekräften anzulasten sind. In der Sprache der Händler heißt der Gesamtschaden (einschließlich jener etwa 600 Millionen Euro, die alljährlich durch organisatorische Mängel, wie etwa falsche Preisauszeichnung verloren gehen) „Inventurdifferenz“. 3,9 Milliarden Euro waren das im vergangenen Jahr.

Zwei Drittel der Händler beklagen laut Süddeutscher Zeitung den höchsten Warenschwund in der Adventszeit. 356.152 Diebstähle sind es laut polizeilicher Statistik. Die Dunkelziffer liegt laut EHI bei 98 Prozent, weswegen offizielle Statistiken nur beschränkt aussagekräftig seien.

Zwei Prozent des Preises, so die These, gehe auf das Einpreisen von Diebstählen und entsprechender Sicherheitsvorkehrungen, die ebenfalls mit Milliarden zu Buche schlagen. Am Ende bezahle diese der Kunde. (vwh/ku)

Bildquelle: O. Fischer/ pixelio

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