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Ackermann gesteht Falschaussage

08.09.2014 – ackermann_josef_foto_zurich“Zeitnot” und eine “schlechte Beratung” haben den früheren Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann,im Rahmen der Causa Rolf Breuer gegen Leo Kirch angeblich zu einer Falschaussage gebracht. Das berichtet die Bild am Sonntag unter Berufung auf einen vierseitigen Brief des Managers an die Staatsanwaltschaft.

“Darin gibt Ackermann auf vier Seiten an, er habe sich erst nach seinem Ausscheiden bei der Deutschen Bank gründlich mit dem Thema Kirch befassen können. Da habe er noch einmal sein Gedächtnis bemüht. Es sei möglich, dass er sich bei seiner Aussage im Schadenersatz-Prozess etwa von der Vorbereitung durch die Rechtsabteilung der Deutschen Bank habe beeinflussen lassen. Aus Zeitmangel habe er sich auf seine Berater verlassen. Damals sei die Vorbereitung zum Kirch-Prozess einer von vielen Terminen in einem gedrängten Kalender gewesen”, berichtet das Blatt.

Allerdings habe er weder bewusst falsch noch widersprüchlich ausgesagt.

Unterdessen hat der Präsident des Verwaltungsrats der Zurich Versicherung, Tom de Swaan, die Kritik seines Vorgängers im Amte, Josef Ackermann eben, zurückgewiesen. Der hatte dem Schweizer Versicherer kurz nach seinem Rücktritt von seinem Posten im vergangenen Herbst strukturelle und operative Defizite bescheinigt: “Die Fakten widerlegen ihn”, betonte de Swaan im Interview mit dem Handelsblatt (heutige Ausgabe). Die Äußerungen Ackermanns ließen ihn kalt. “Es ist immer besser, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und die Fakten für sich sprechen zu lassen.”

Bild: Josef Ackermann, Ex-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. (Quelle: Zurich)

Links: Der peinliche Brief von Josef Ackermann, Verwaltungsratschef weist Ackermann-Kritik zurück

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