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Abmahnung für voreilige Absolution

13.01.2014 – Unter der Überschrift “Blauer Brief für Achleitner” berichtet der heutige Spiegel über ein Schreiben der Finanzaufsichtsbehörde BaFin an den Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner von Mitte vergangenen Jahres, das jetzt bekannt wurde.

Als voreilig moniert wurde nach Spiegel-Angaben (“Persilschein”) darin der Selbstfreispruch nach der konzerninternen Untersuchung zur Libor-Affaire um manipulierte Zinssätze. So kommt das Deutsche Bank-Management aus den miesen Schlagzeilen nicht heraus. Die Süddeutsche Zeitung hatte am Samstag  ganzseitig (“Der Zeuge M.”) berichtet, dass Thomas Middelhoff entgegen früherer Einlassungen jetzt gerichtlich bestätigt habe, dass  wohl doch in dem legendären Gespräch in Hannover bei Anwesenheit des damaligen Kanzlers Schröder und von ihm selbst von einer Aufteilung des Kirch-Konzerns  unter Federführung der Deutschen Bank gesprochen wurde. Kurze Zeit später sprach der damalige Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer in einem TV-Interview dem Münchener Medienunternehmen die Kreditwürdigkeit ab. Der amtierende Co-Vorstandschef der Deutschen Bank Jürgen Fitschen versucht indes, bei Anhörungen in dieser Woche vor der Münchener Staatsanwaltschaft das Blatt im Hinblick auf eine drohende Anklage wegen Falschaussage in diesem Komplex zu wenden. (vwh)

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