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Was Versicherungsmanager für das Jahr 2018 erwarten

04.12.2017 – Cover 12Auf Versicherer kommt ein schwieriges Reglierungsjahr zu. MiFID II und IDD treten in Kraft. Die Zinszusatzreserve und der LVRG kommen auf den Prüfstand. Die PKV ringt um die Neufassung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und die Politik erwartet neuen Schwung bei der privaten Altersvorsorge durch das BRSG. Wie sich Spitzenmanager mit ihren Unternehmen dazu positionieren, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Nein, das Jahr 2018 wird mit Sicherheit kein Spaziergang für die Versicherungsunternehmen. Neben Niedrigzinsen, der Dauer-Challenge Regulierung sowie Hindernissen im Vertrieb kreiert die Digitalisierung im rasantem neue Geschäftspotenziale. Altes Denken scheint an seine Grenzen zu stoßen. Die Versicherer müssen in dieser Realität erst ankommen.

Für das Magazin Versicherungswirtschaft ziehen die führenden Köpfe der Branche exklusive Bilanz über Erfolge wie Misserfolge des noch laufenden und geben Einblicke in Wahrscheinlichkeiten und Ungewissheiten des kommenden Jahres.

Für GDV-Geschäftsführer Jörg von Fürstenwerth und R+V-Chef Norbert Rollinger wird 2018 das Jahr der betrieblichen Altersvorsorge. Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund hält die Zukunft der Zinszusatzreserve für “ungewiss” und Ottonova-Gründer Roman Rittweger glaubt, dass der Insurtech-Hype stärker wird.

Die Talanx sorgt sich mit ihrer Tochter Hannover Rück um die nächsten Naturkatastrophen, ebenso Swiss Re-CEO Christian Mumenthaler: “Meiner Meinung nach war das Marktumfeld für viele Geschäftssparten nicht nachhaltig. Wir erwarten, dass sich die Preisbedingungen verbessern.”

Professor Stefan Materne stimmt ihm zu teilweise zu. Aber ein Anstieg der Prämien muss nicht gleichzeitig zu höheren Preisen führen, glaubt der der Lehrstuhlinhaber für Rückversicherung an der TH Köln im Interview (siehe MÄRKTE & VERTRIEB). “Denken Sie beispielsweise an ein Szenario von veränderten Vertragsstrukturen und Ausschlüssen, einer Ausweitung des gedeckten Risiko-Portfolios, einer Veränderung des Selbstbehalts des Zedenten. Gleichzeitig hat sich vielleicht noch die Modellversion des für das Underwriting verwendeten NatCat-Risikomodells geändert.” (vwh/dg)

Lesen Sie mehr in der Dezember-Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

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