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Gothaer geht in die digitale Offensive

30.05.2017 – eichmann_karsten_direkt_gothaerVon Karsten Eichmann. Der Gothaer-Konzern weist für das Geschäftsjahr 2016 trotz des weiterhin herausfordernden Marktumfelds mit der andauernden Niedrigzinsphase solide Zahlen aus: Wir konnten den Konzernjahresüberschuss steigern und so unsere Eigenkapitalbasis und damit die Substanz des Konzerns weiter stärken.

Auch das Kapitalanlage-Ergebnis konnte deutlich erhöht werden und die Investitionen in Erneuerbare Energien wurden plangemäß ausgebaut. Rückblickend fühlen wir uns in unserem Kurs bestätigt – dies zeigen auch unsere guten Rating-Ergebnisse: Die internationalen Ratingagenturen S&P Global Ratings und Fitch Ratings erneuerten auch 2016 die soliden Rating-Ergebnisse aller Gothaer Kerngesellschaften. Die Unternehmen werden weiterhin mit ‘A-’ bzw. ‘A’ bewertet und der Ausblick der Ratings ist weiterhin “stabil. Die Bestätigung der Ergebnisse reflektiert laut Fitch Ratings die weiterhin starke und widerstandsfähige Kapitalausstattung sowie die gute Marktposition des Gothaer Konzerns.

Fitch würdigte neben der breiten Aufstellung des Konzerns die starke Kapitalausstattung als unterstützenden Faktor für die gute und konstante Ratingbeurteilung. Wir arbeiten hart dafür, unseren Konzern auch in dem jetzt schon seit langer Zeit extrem herausfordernden Umfeld wertorientiert und nachhaltig zu führen. Damit zahlt sich die erfolgreiche Arbeit aller unserer Mitarbeiter aus. Zugleich kann der Konzern auf die seit Jahren konsequent verfolgte wertorientierte Unternehmenssteuerung aufbauen.

Unsere Zahlen belegen, dass der Gothaer Konzern auch in schwierigem Fahrwasser erfolgreich unterwegs ist und wir unter anderem mit der Digitalisierungsoffensive die richtigen Maßnahmen ergriffen haben.

Für das aktuelle Geschäftsjahr liegt unser Fokus auf der weiteren Umsetzung der Strategie Gothaer 2020 mit dem klaren Fokus, die Gothaer für die zukünftigen Herausforderungen zu rüsten und alle Chancen konsequent zu nutzen. Mit unserer Strategie Gothaer 2020 übertragen wir das Geschäftsmodell der Versicherung in die Zukunft und richten den Gothaer Konzern auf die veränderten Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden aus. Digitalisierung ist hier auch weiter ein zentrales Thema – und das nicht nur in Bezug auf eine fortlaufende Optimierung der Prozesse, sondern vor allen Dingen in Bezug auf das veränderte Kundenverhalten.

Denn die Wege, wie sich Kunden organisieren, wie sie sich informieren und wie sie ihr Leben gestalten, verändern sich. So sind die Ansprüche an Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Usability vor allem im Privatkundenbereich erheblich gestiegen. Gleichzeitig erwarten Kunden ein immer höheres Maß an Individualität und Flexibilität. Sowohl unsere Digitalisierungs-, als auch unsere Multikanalstrategie im Vertrieb, werden wir weiterhin konsequent an genau diesem veränderten Kundenverhalten ausrichten.

So arbeiten wir 2017 unter anderem unter dem Stichwort “Digitalisierung” am Aufbau des Data Managements, der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, unserer Start-up Strategie und der Umsetzung neuer Schnellboote. Eine konkrete Maßnahme ist die Gründungmitgliedschaft bei InsurLab Germany – dem Knotenpunkt für das Thema InsurTech für Start-ups, Unternehmen und Investoren der Versicherungsbranche in Köln. Wir erhoffen uns so den Zugang zur Start-up-Szene und weitere Kooperationsmöglichkeiten. Eine weitere Maßnahme die verbesserte Leistungsbearbeitung im Gesundheitsbereich durch Nutzung künstlicher Intelligenz. So werden wir die Kundenzufriedenheit durch verkürzte Bearbeitungszeit weiter verbessern.

Dieser Umbau hin zu einem digitalisierten Geschäftsmodell wird uns noch einige Jahre intensiv beschäftigen. Aber bereits jetzt haben wir sehr viel erreicht, auf das wir stolz sein können!

Bild: Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer, präsentiert heute die Geschäftsbilanz 2016 des Kölner Versicherers. (Quelle: Gothaer)

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Weitere Schlaglichter bei VWheute:

Provinzial NordWest sieht sich als Platzhirsch
Der Provinzial NordWest Versicherungskonzern hat im Geschäftsjahr 2016 den Jahresüberschuss vor Steuern um knapp 28 Mio. Euro auf 175,2 Mio. Euro steigern können. “Wir sind die Platzhirsche vor Ort”, konstatierte Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender des zweitgrößten öffentlichen Versicherungskonzerns, bei der Vorstellung der in Münster. Das Thema einer möglichen Fusion im Sparkassen-Versicherungslager spielte hingegen keine Rolle.

BRSG: Neue bAV-Markt wird noch größer
Die Fraktionen der Großen Koalition haben sich nach intensiven internen Diskussionen auf Nachbesserungen beim Gesetzesentwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz verständigt, das nun wie geplant am Donnerstag verabschiedet werden kann. Im Kern bleibt das jetzt “Betriebsrente plus” genannte Sozialpartnermodell Betriebsrente unverändert: Es gibt keine Garantien. Es bleibt bei reinen Beitragszusagen und der Arbeitgeber-Enthaftung.

Vergleichsportale manipulieren Ranking und Verbraucher
Laut einer forsa-Umfrage glauben 48 Prozent aller Nutzer, dass Vergleichsportale wie Check24 und Verivox ihre Angebote nach aufsteigendem Preis anzeigen. Eine Studie widerlegt diese Annahme. Die Rankings seien alles andere als objektiv und transparent. Oft bekommen Vergleichsportale Provisionen, wenn sie Kfz-Policen oder Ratenkredite vermitteln. Trotzdem versuchten sie, “den Eindruck zu vermitteln, Verbraucherinteressen zu vertreten”, schreiben die Wissenschaftler des Hamburger Forschungsinstituts iff.

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