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Allianz Deutschland meldet “spektakuläres Wachstum”

10.03.2017 – allianz_pk_akEin Umsatzplus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 32,4 Mrd. Euro, ein starkes Wachstum in der Sachversicherung mit einem Zuwachs von 19,1 Prozent allein im Maklergeschäft. Dazu komme die Neugeschäftsentwicklung im Bereich Leben von 28,7 Prozent, realisiert über Makler – in der Sparte Leben im Bankvertrieb mit einem Plus von 16,5 Prozent ausgestattet.

Hinzu kommt eine Steigerung in der Sparte Kranken mit einem Spitzenwert im klassischen Vertretergeschäft von 7,4 Prozent markieren das Zahlenwerk für 2016 von Deutschlands größtem Versicherer. Der Versicherer selbst brachte es auf einen kurzen Nenner: “Umsatz legt in allen Sparten zu”.

Jeder dritte neu in die Altersvorsorge investierte Euro wird der Allianz Leben anvertraut vermeldete Allianz Deutschland-Chef Manfred Knof auf der diesjährigen Pressekonferenz zur Vorstellung der neuesten Geschäftszahlen stolz. Um 6,4 Prozent auf inzwischen 18,9 Mrd. Euro legten die Beitragseinnahmen hier in der größten Sparte zu.

Mit Blick auf die Niedrigzinspolitik der EZB, die erst gestern wieder, zum Leidwesen vieler Marktteilnehmer und Marktbeobachter wie z.B. Ifo-Chef Clemens Fuest, den Leitzins lässt wo er ist, nämlich bei Null, dementierte der Leiter der Lebensversicherungssparte, Markus Faulhaber, Ideen, die Allianz wollte möglicherweise hoch verzinste Altverträge kündigen:” Wir denken in keinster Weise an Altverkäufe”, so der Manager auf entsprechende Nachfrage.

Das operative Ergebnis aufgeschlüsselt für die Bereiche Sach, Leben und Kranken erläuterte Finanzvorstand Burkhard Keese. Sein Fazit lautete: “Die Vertriebe haben 2016 extrem stark produziert” und zwar über alle Bereiche hinweg. Einzelheiten dazu im Video:

Eine mittlerweile nicht mehr nur im Hintergrund wirksame Entwicklung hat die Allianz beim Thema Digitalisierung angestoßen. Dieser Prozess wird im Hause als stetiger, dauerhafter Prozess begriffen, als ein Prozess der, wie sich der Vorstand Operations, Ruedi Kubat, ausdrückte, zu einem “Gesamtkunstwerk” führen wird. Einen wesentlichen Abrieb in der Zahl der Mitarbeiter soll dieses Gesamtkunstwerk jedoch nicht auslösen, vielmehr langfristig sogar neue Jobs schaffen, denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck sondern Mittel für mehr Geschäft. Einzelheiten dazu aus der Fragerunde nach den Vorträgen hier im Video zusammengefasst.

Im Exklusiv-Interview mit VWheuteTV bewertet Manfred Knof schließlich die aktuellen Ergebnisse, erläutert wo er für das Unternehmen noch Nachholbedarf sieht und welche Auswirkungen die Bundestagswahl auf das Versicherungsgeschäft haben könnte.

(vwh/ak)

Bild: Haben gut lachen: Der CEO der Allianz Deutschland AG, Manfred Knof, und dessen CFO Burkhard Keese. (Quelle: Alexander Kaspar)

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Weitere Schlaglichter bei VWheute:

Unternehmen bewerten bAV-Reform kritisch
Heute befasst sich der Deutsche Bundestag in erster Lesung mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Viele Unternehmen sehen ihre Interessen mit der geplanten Reform jedoch nur unzureichend berücksichtigt. Laut einer aktuellen Umfrage von Willis Towers Watson glauben 51 Prozent der befragten Unternehmen, dass die Reform bei der Lösung der momentanen Probleme in der bAV nicht helfen.

Uniqa spricht trotz Gewinneinbruch von “gutem Jahr”
Das Ergebnis vor Steuern der Österreicher sank deutlich. Zudem trennte sich der Versicherer von seinem Italiengeschäft. Das Ergebnis beträgt nach vorläufigen Zahlen 225,5 Mio. Euro, im letzten Jahr waren es exklusive des Italiengeschäfts 397,8 Mio. Euro. Das Ergebnis sei leicht besser als prognostiziert. Freuen können sich die Aktionäre, will der Versicherer doch eine höhere Dividende ausschütten.

Tefaf: Kunstversicherer klagen über Ratenverfall
Heute öffnet die jährliche Kunstmesse Tefaf in Maastricht ihre Tore, wo 282 Galerien und Händler für drei Mrd. Euro Kunstobjekte anbieten – ein erhebliches Kumulrisiko für die Assekuranz. Doch die Marktwerte der Kunstwerke stagnieren. Vor Ort spricht VWheute über den fortlaufenden Ratenverfall mit einer Reihe von Kunstversicherern und spezialisierten Maklern, darunter auch mit der Axa Art, dem Hauptsponsor.

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