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Whistleblower liefern Bafin Wertvolles

16.01.2017 – bafinSeit dem 2. Juli 2016 können Insider in Finanzunternehmen der Bafin anonym unerlaubte Handlungen mitteilen. Die Finanzaufsicht nimmt die Informanten in der Hinweisgeberstelle entgegen und ermittelt bei gegebenem Anlass. Zwischen Juli und Jahrsende wurden 124 Hinweise gegeben – also rund 20 pro Monat. Die Versicherungsbranche wird nicht separat erfasst.

Von den eingegangenen Meldungen betrafen knapp die Hälfte mutmaßliche Verstöße von beaufsichtigten Instituten. Die übrigen Hinweise bezogen sich auf unerlaubte Geschäfte oder auf solche, bei denen die Finanzaufsicht nicht zuständig ist. Bei zwei der Hinweise zu Instituten hat die Bafin Erkenntnisse gewonnen und wird diese weiter verfolgen. Weitere Informationen von Whistleblowern werden aktuell noch ausgewertet.

Wenn die Bafin auf Verstöße aufmerksam wird, die eigentlich nicht zum Zuständigkeitsbereich der Behörde gehören, werden diese deutschlandweit an die zuständigen Organe wie Staatsanwaltschaften oder Aufsichtsbehörden weitergeleitet. In bestimmten Fällen werden auch Hinweise ins Ausland getragen, um Ermittlungen zu ermöglichen. (vwh/mv)

Bild: Bafin Gebäude (Quelle: Bafin)

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