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Tragisches Jahrestagsbeben in Mexiko

21.09.2017 – Erde_Dieter Schuetz_pixelio.deGenau 32 Jahre nach einem Rekordbeben in Mexiko hat die Erde erneut gebebt. In Mexiko-City fielen Gebäude ein und es kam zu zahlreichen Toten. In einer der fünfzehn größten Städte der Welt spielten sich dramatische Szenen ab. Die Rückversicherer sind alarmiert. Das Beben hatte eine Stärke von 7,1 auf der nach oben offenen Richterskala.

Laut Definition führt das Beben der Stärke von neun bis zehn zu “Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern”. Das heutige führte zu brechenden Gasleitungen, einstürzenden Mauern und zusammenfallenden Schulen, bei denen auch Kinder starben. Die Menschen reagierten auf das Beben und die starken Nachbeben teilweise mit Panik und Hilflosigkeit.

Rückversicherer halten sich mit Schadenschätzungen noch zurück

Ein Beben von dieser Stärke gilt als “groß” und kommt weltweit etwa 18 Mal vor. Die Versicherer haben also durchaus Erfahrungen mit dieser Art von Katastrophe. Zu Schätzungen wollten sich Swiss Re und Munich Re auf Anfrage von VWheute nicht hinreißen lassen. Das Zentrum des Bebens lag rund 120 Kilometer Luftlinie südöstlich von Mexiko-Stadt, einer Metropole mit etwa 8,8 Millionen Einwohnern – die Metropolregion zählt rund 20 Millionen Menschen.

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Die aktuelle Opferzahl beträgt 220 Menschen, es wird aber angenommen, dass während der andauernden Bergungen noch weitere Leichen gefunden werden. Neben der Stadt sind die Bundesstaaten Morelos und Puebla betroffen. Die Schadenhöhe kann von mexikanischer Seit noch nicht einmal schätzungsweise beziffert werden, da die Schäden an der Infrastruktur noch nicht festgestellt werden können. (vwh/mv)

Bild klein: Luftbild von Nordamerika (Quelle: Dieter Schütz / PIXELIO / www.pixelio.de)

Bild groß: Erdbeben in Mexico City, 19. September 2017 (Quelle: dpa)

Video: ARD Tagesschau über das Erdbeben

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