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Staat zahlt mehr für Pflegehilfe

25.08.2017 – Pflege_by_Karl-Heinz Laube_pixelioDer deutsche Staat hat im vergangenen Jahr rund 3,796 Mrd. Euro für die Hilfe zur Pflege ausbezahlt. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 2015 von 6,4 Prozent. In die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen entfielen laut Statistischem Bundesamt zusammen 1.218 Mrd. Euro, was einem Plus von 1,2 Prozent entspricht.

Bundesweiter Spitzenreiter bei den Ausgaben zur Pflegehilfe war nach Angaben der Statistiker das Land Nordrhein-Westfalen mit 986,8 Mio. Euro, vor dem Freistaat Bayern mit 527,3 Mio. Euro und Baden-Württemberg mit 444,2 Mio. Euro. Schlusslichter waren hingegen Sachsen-Anhalt mit 43,8 Mio. Euro, Thüringen mit 43,1 Mio. Euro, sowie Bremen mit 41,6 Mio. Euro.

Insgesamt wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 etwa 29,0 Mrd. Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch ausgegeben. Dies entspricht einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Darauf entfielen unter anderem 16,5 Mrd. Euro auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (+ 5,3 Prozent). Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gab der deutsche Staat etwa 6,1 Mrd.Euro ausgegeben (+ 2,4 Prozent), für die Hilfe zur Pflege 3,8 Mrd. Euro (+ 6,4 Prozent). In die Hilfe zum Lebensunterhalt flossen nach Angaben der Statistiker etwa 1,4 Milliarden Euro (+ 2,3 Prozent). (vwh/td)

Bildquelle: Karl-Heinz Laube / PIXELIO (www.pixelio.de)

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