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Sicherheitslücke Geldautomat sorgt für Millionen-Schaden

12.12.2017 – Geldautomat_Geld_Karte_EC_by_Rike_pixelio.deDie Zahl der Datendiebstähle nimmt wieder zu. Nach einer Spitze im Jahr 2010 haben die Betrugsfälle an Bankautomaten aktuell wieder zugenommen. Mit geklauten Geheimnummern und gefälschten Karten wird jährlich ein Millionenschaden verursacht. Nach Zahlen des Frankfurter Unternehmens Euro Kartensysteme zufolge belaufen sich sich die Bruttoschäden durch den Einsatz von Kartendubletten von Januar bis November auf rund zwei Mio. Euro.

Das entspricht einer Steigerung von über 30 Prozent gegenüber den elf Monaten des Vorjahres (rund 1,6 Mio Euro) und liegt bereits über dem Rekordtief des Gesamtjahres 2016 (1,9 Mio Euro). Im Zehn-Jahres-Schnitt liegen die gemeldeten Skimming-Fälle allerdings noch immer auf niedrigem Niveau, wie folgende Grafik von Statista zeigt:

Statista_skimming---manipulationen-von-geldautomaten-in-deutschland-bis-2016

Der Schaden an einem Geldautomat belastet großenteils nicht die deutschen Banken, denn vom Bruttoschaden bleiben nur etwa 15 Prozent bei den Instituten in den Büchern. Für die Schäden müssen laut mehreren internationalen Abkommen die Länder aufkommen, die die niedrigsten Sicherheitsstandards aufweisen.

Deutschland weist ein gutes Sicherheitslevel bei Geldautomaten und EC-Karten auf, beispielsweise wird bei Bankkarten auf moderne EMV-Technik gesetzt, Zahlungskarten mit Prozessorchip, und nicht auf Magnetstreifen, die leicht kopierbar sind. (vwh/mv)

Bild: Geldautomat (Quelle: Rike / www.pixelio.de / PIXELIO)

Grafikquelle: Statista

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