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Politische Woche: Berlin strahlt in royalem Glanz

17.07.2017 – 288119_web_R_K_B_by_Olaf Schneider_pixelio.deVon VWheute-Hauptstadtkorrespondent Manfred Brüss. Die britische Regierung hat das Gesetzgebungsverfahren zum Ausscheiden aus der Europäischen Union (EU) eingeleitet. Aber in Berlin interessiert sich diese Woche kaum jemand dafür, wenn royaler Besuch in Form von Prinz William und Prinzessin Kate samt Kindern George und Charlotte nach Berlin kommt. Weiteres Thema: Deutschland und sein Demografieproblem

Für drei Tage werden die britischen Royals Deutschland besuchen, dabei werden sie am Mittwoch in Berlin wie hochrangige Staatsgäste empfangen und Gespräche, unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, führen und zur Freude der Berliner am Brandenburger Tor das Bad in der Menge suchen. Wen interessiert da noch, dass Großbritannien hart an seinen Austrittsplänen aus der EU arbeitet.

Hält sich der Klapperstorch nicht an die Demografieprognosen?

Gerade noch hat die Bertelsmann Stiftung aufgeschreckt, dass die Zeit sinkender Schülerzahlen vorbei sei. Dank zunehmender Geburtenzahlen und der Zuwanderung auch junger Menschen dürfte die Zahl der Schüler bis zum Jahr 2025 statt wie erwartet bei nur noch 7,2 Millionen bei 8,3 Millionen liegen. Das Statische Bundesamt will am Mittwoch in Berlin neue Zahlen zu Geburten aber auch zur Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Kleinkindern präsentieren. Die Geburtenzahl steigt und Entbindungsstationen melden Engpässe, heißt es in der Einladung zur Pressekonferenz. „Hat Deutschland sein Geburtenproblem gelöst?“

Die wenigen Termine konzentrieren sich diese Woche auf den Mittwoch, wobei wie gewohnt das Bundeskabinett seine Sitzung abhält. An diesem Tag wird zudem die Barmer ihren Krankenhausreport 2017 vorlegen, der sich neben der Darstellung der allgemeinen Kennzahlen zur Krankenhausversorgung speziell mit der Versorgung älterer und multimorbider Patienten befasst. Deren Zahl habe sich binnen zehn Jahren um 80 Prozent von 1,1 Millionen auf zwei Millionen erhöht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wird am selben Tag vor die Presse über Entwicklungen in der Sozialstruktur der Wähler berichten. (brs)

Bildquelle: Olaf Schneider/ PIXELIO/ www.pixelio.de

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