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Politik erledigt Restschuldversicherung

10.07.2017 – Bundesrat_Clemens Mirwald_pixelio.deDer Bundesrat billigte am Freitag die Umsetzung von IDD in deutsches Recht. Der Kundenschutz soll verbessert werden. Die Versicherer müssen die Kunden in ihrer jährlichen Standmitteilung jetzt unter anderem über den Rückkaufswert und bestimmte Ablaufleistungen informieren. Die Restschuldversicherung bekommt von der Politik strenge Auflagen, die Verbraucherschützer sind dennoch unzufrieden.

In der letzten Sitzungswoche passierte IDD den Bundesrat – das Gesetz soll am 23. Februar 2018 in Kraft treten. Für die Lebensversicherer gibt es einige neue Pflichten in der Kommunikation. Neben der Information über den Rückkaufswert, muss ab sofort in den Standmitteilungen die Summe genannt werden, die bei einer unveränderten Fortführung des Vertrages ausgezahlt wird, sowie der Auszahlungsbetrag bei einer Beitragsfreistellung.

Die Restschuldversicherung

Bei der Restschuldversicherung erhält der Kunde ein umfassendes Informationsrecht. Die Kosten müssen genannt werden und der Hinweis die Freiwilligkeit darf nicht fehlen. Eine Koppelung an einen Kredit ist nicht mehr zulässig. Vielen Verbraucherschützern geht das nicht weit genug, sie bemängeln, dass die Versicherung weiter zusammen mit Krediten verkauft werden darf. (vwh/mv)

Bild:Bundesrat (Quelle: Clemens-Mirwald / PIXELIO / www.pixelio.de)

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