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Policen Direkt fordert einheitliches Versicherungsdeutsch

04.04.2017 – Kuehl_Henning_Policen_DirektDerzeit verschicken die Lebensversicherer ihren Kunden die aktuellen Standmitteilung zum Ende ihres Versicherungsjahres. Diese “erfüllen jedoch ihren Zweck in vielen Fällen nicht. Wer wissen will, was seine Lebensversicherung wert ist, muss bei den Versicherern mitunter nachfragen und einen Taschenrechner zur Hilfe nehmen”, kritisiert Henning Kühl, Chefaktuar bei Policen Direkt.

So hat Policen Direkt seit 2004 mehr 300.000 Policen untersucht. Das wesentliche Ergebnis der Analyse: Die Standmitteilungen für Lebensversicherungen seien meist unübersichtlich, schwer lesbar und unvollständig. In der Kritik stehen vor allem die gesetzlichen Mindestanforderungen, wonach die Lebensversicherer nur die aktuellen und die garantierten Überschüsse angeben müssen. “Diese Zahlen allein reichen jedoch nicht aus, um eine finanzielle Entscheidung – etwa über das Behalten oder Verkaufen der Police – zu treffen”, kritisiert Kühl.

“Nur mit einer vollständigen, korrekten, verständlichen und individuell auf den jeweiligen Vertrag ausgearbeiteten Standmitteilung kann sich der Versicherte ein vollständiges Bild machen. Daher fordern wir ein einheitliches Versicherungsdeutsch”, ergänzt der Chefaktuar von Policen Direkt. “Den mündigen Verbraucher darf man allerdings auch erst in die Verantwortung nehmen, wenn man ihm die zur Beurteilung seiner Situation erforderlichen Daten zur Verfügung stellt”, so Kühl. (vwh/td)

Bild: Henning Kühl (Quelle: Policen Direkt)

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