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Pflegekosten steigen bis 2060 sprunghaft an

24.03.2017 – Pflege_by_Karl-Heinz Laube_pixelioDer demografische Wandel gehört zu derzeit zu den größten Herausforderungen. Heute beschäftigt sich der Bundestag mit der demografischen Bilanz der Bundesregierung. So rechnet diese damit, dass die Bevölkerung trotz aktuell höherer Zuwanderungszahlen bis 2060 eher schrumpfen und vor allem altern werde. Dabei werden allein 13 Millionen Babyboomer die Regelaltersgrenze erreichen. Damit einhergehend steigt auch der Pflegebedarf.

So gehen allein die öffentlichen Versicherer in Sachsen-Anhalt davon aus, dass im Jahr 2030 voraussichtlich 3,5 Millionen Menschen pflegebedürftig sein werden. Damit einhergehend steige auch das Risiko demenzieller Erkrankungen mit höheren Lebensjahren. Seit Jahresbeginn deckt die gesetzliche Pflegeversicherung zwar erstmals auch kognitive und psychische Einschränkungen infolge von Demenz mit ein. Dennoch gehen die Versicherer davon aus, dass die Pflegekosten in den kommenden Jahren deutlich steigen werden.

“Pflegebedürftige müssen so viel Unterstützung bekommen, wie sie für ein möglichst selbstbestimmtes Leben benötigen. Dabei darf Pflege für Betroffene und Angehörige nicht zur Kostenfalle werden”, konstatiert Gerhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen. “Angesichts des medizinischen und technischen Fortschritts dürften die Pflegekosten von heute 19 Mrd. Euro auf voraussichtlich 37 Mrd. Euro im Jahr 2060 steigen”, ergänzt Müller. (vwh/td)

Bildquelle: Karl-Heinz Laube / PIXELIO (www.pixelio.de)

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