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Nur wenige Anbieter profitieren von bAV-Reform

17.03.2017 – bjoern-achter_lieDie Reform der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) wird zur Konzentration der bAV-Anbieter führen und den Margen- und Kostendruck erhöhen. Diese Einschätzung vertritt Björn Achter, Leiter Geschäftsbereich Betriebliche Vorsorge der Axa Konzern AG. “Bei den großen tariflichen bAV-Lösungen werden allenfalls drei oder vier Anbieter das Rennen machen”, sagte er auf dem diesjährigen bAV Symposium 2017 seines Hauses.

“Wir sind in Gesprächen mit Tarifpartnern. Ob das zum Erfolg führt, ist offen”, so Achter. Eigenen Angaben zufolge hat die Axa bereits ein bAV-Angebot konfektioniert. Für den freien bAV-Markt würden die Tarifparteilösungen dann aber Referenzpunkte setzen. Die tariflichen Lösungen dürften aufgrund der größeren Kollektive und dem einfacheren Zugang zu Arbeitnehmern tendenziell kostengünstiger sein.

Achter rechnet, dass der Kostendruck im freien Markt sowohl die Anbieter wie auch die Vermittler trifft. Der Vertrieb müsse zunehmend digitale Hilfsmittel einsetzen, um kostengünstiger beraten zu können. “Hier müssen die bAV-Anbieter und Maklerpools etwas anbieten, denn der einzelne Vermittler wird solche Tools nicht stemmen können” (siehe MÄRKTE & VERTRIEB). (lie)

Bild: Björn Achter (Quelle: lie)

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