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Mitarbeiter haben BASF um Millionenbetrag geprellt

13.02.2018 – Betrug_Rike_pixelioMehrere Mitarbeiter von BASF sollen den Chemiekonzern gemeinsam mit externen Firmen um hohe Geldsummen betrogen haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern sowie ein Unternehmenssprecher des Dax-Konzerns mit. Einer der BASF-Mitarbeiter ist inzwischen gestorben, so dass noch gegen drei ermittelt wird. Die Verdächtigen hätten in den vergangenen Jahren den Einsatz von Arbeitskräften am BASF-Standort Ludwigshafen unrechtmäßig abgerechnet.

In diesem Zusammenhang bestehe auch der Verdacht der Bestechlichkeit beziehungsweise der Bestechung, so die Ermittler.  Die BASF spricht selbst von einem Millionenschaden. Ende Januar waren Arbeitsplätze und Wohnungen der BASF-Mitarbeiter sowie von fünf Vertretern externer Firmen durchsucht worden. Es wurden Unterlagen und Daten sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Dem Unternehmenssprecher zufolge haben die unter Verdacht stehenden Firmen mit Personalleasing zu tun. Welche Arbeitskräfte sie vermittelten, könne er nicht sagen. Die BASF-Mitarbeiter, die laut Staatsanwaltschaft einer unteren Führungsebene angehören, hätten eng mit den Firmen zusammengearbeitet. Die Tatsache, dass der Fall bei einer internen Überprüfung bemerkt worden sei, sehe er als Beleg dafür, dass die Sicherheitsmechanismen des Unternehmens griffen, sagte der BASF-Sprecher. Die Mitarbeiter wurden laut seinen Angaben freigestellt. (vwh/dg)

Bildquelle: Rike / www.pixelio.de / PIXELIO)

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