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Millionenschaden durch Schimmel in Elbphilharmonie

05.09.2017 – elbphilharmonie_pixelioErst vor neun Monaten in Betrieb genommen, stehen in der Hamburger Elbphilharmonie wegen eines schweren Wasserschadens Sanierungsarbeiten an. Möglicherweise müssen in dem neuen Prunkstück der Hansestadt auch Konzerte ausfallen. Die Kosten für die Beseitigung des Schadens sollen im siebenstelligen Bereich liegen und werden von der Versicherung übernommen.

Verursacht wurde der Wasserschaden durch einen nicht ordnungsgemäß montierten Heizkörper im Nebenraum des Kleinen Saals. Große Mengen Wasser konnten ausfließen und sich auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern in Wänden, Mauern und in den Fußboden verteilen.

Nach Entdeckung des Schadens lief während der Sommerpause der Elbphilharmonie sechs Wochen lang ein Trocknungsgebläse. Dennoch bildete sich Schimmel. Deshalb muss der Fußboden von Grund auf erneuert und die Wände wieder hergerichtet werden. Ursache des Schadens ist vermutlich menschliches Versagen. Für einen Sabotageakt liegen keine Erkenntnisse vor. Der Name des Versicherers ist hingegen nicht nennen. (vwh/wo)

Bildquelle: Petra Dirscherl / PIXELIO (www.pixelio.de)

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