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Hilfesuchende sind kein Haftpflichtrisiko

12.09.2017 – Refugees welcome Tim Reckmann_pixelio.deDas Geschäft für Haftpflichtversicherungen für Asylbewerber läuft nicht. Es gibt deutlich zu wenig Schadenfälle, als dass sich für die Gemeinden eine Versicherung lohnen würde. Dieses Ergebnis offenbart ein Blick auf die Schadensbilanzen der Versicherer.

Beim Anstieg der Zahlen Hilfesuchender im Jahr 2015 boten viele Versicherer den Gemeinden einen Haftpflichtschutz an. Die Versicherer bezeichneten das als “Unterstützung für den Integrationsprozess der Flüchtlinge ins tägliche Leben”, wie die Stuttgarter Zeitung schreibt. Vermieden werden sollte, das unabsichtliche herbeigeführte und nicht regulierter Schäden für Verstimmungen zwischen Hilfesuchenden und Einheimischen sorgen.

Überraschung?

Die Allianz, die circa 1.000 Sammelunterkünfte versichert, und die GW-Kommunalversicherung, die rund 60 Kommunen unter Vertrag hat, bestätigen, dass es weder bei der Art noch bei der Anzahl der Schäden Auffälligkeiten zwischen den Hilfesuchenden und Deutschen gebe. Das dürfte eigentlich nicht überraschen oder warum sollten Asylsuchende ungeschickter oder unaufmerksamer sein als die einheimische Bevölkerung?

Zumindest bei den Haftpflichtschäden ist die Integration der Hilfesuchenden also bereits abgeschlossen. Der Rest wird noch ein wenig dauern, aber im Endergebnis bestimmt ebenso erfolgreich sein. (vwh/mv)

Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO / www.pixelio.de

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