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GVG startet Taskforce zur Altersvorsorge

06.07.2017 – Sonnenuntergang in Berlin_Ute Bibow_pixelio.deMitte Juni hat die Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung e.V. (GVG) ihre Arbeit aufgenommen, wie nun bekannt wurde. Ziel ist es, den individuellen Stand aller drei Altersvorsorgesäulen -betrieblich, gesetzlich und privat – in einer Information darzustellen. Den Vorsitz hat aba-Geschäftsführer Klaus Stiefermann inne.

“Die große Herausforderung besteht darin, die Informationen aus den sehr unterschiedlichen drei Säulen möglichst verständlich, verlässlich, vollständig und vergleichbar darzustellen. Eine praxistaugliche Lösung kann nur gemeinsam von Experten aus allen drei Systemen erarbeitet werden. Daher bietet die GVG mit ihren Mitgliedern aus allen Bereichen der Alterssicherung die besten Voraussetzungen, einen umsetzungsfähigen Vorschlag zu entwickeln”, erklärt Stiefermann  das Ziel und die Probleme der Aufgabe.

Die Vorsitzende des Ständigen GVG-Ausschusses Alterssicherung, Gundula Roßbach, begrüßte die Einsetzung der Arbeitsgruppe: “Ein ganzheitliches Alterssicherungssystem aus allen drei Säulen erfordert Transparenz und Informationen aus jedem Bereich, damit die Menschen bewusste Entscheidungen über ihre Altersvorsorge treffen können. Zu einer einheitlichen und verständlichen Altersvorsorgeinformation gelangen wir am besten, indem wir einen breiten Konsens aller beteiligten Akteure erzielen.“

GVG ist auch im Bereich E-Health aktiv

Am 20. Juni fand die konstituierende Sitzung der Facharbeitsgruppe Digitalisierung und eHealth der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) unter dem Vorsitz von Dr. Bodo Liecker, Techniker Krankenkasse, in Berlin statt.

Die Facharbeitsgruppe unterstützt den Ständigen GVG-Ausschuss Gesundheit und Pflege in seiner Arbeit. Das Gremium beschäftigt sich Gesundheitsinformationen für Bürginnen und Bürger, Nutzung digitaler Anwendungen zur Sicherstellung einer nachhaltigen Versorgung und Digitalisierung. Dr. Liecker erläutert: “Wir sind uns alle einig, dass wir die Chancen, die die Digitalisierung oder auch eHealth-Lösungen für das Gesundheitswesen bieten, bestmöglich nutzen sollten. Die GVG ist das geeignete Forum, um gemeinsam konkrete und zukunftsweisende Optionen zu erarbeiten und abzustimmen.”

Andreas Storm, Vorsitzender des genannten Ausschusses, ergänzt die Ausführungen: “Das Thema Digitalisierung spielt im Gesundheitswesen zunehmend eine wichtige Rolle. In der GVG, in der alle zentralen Akteure des Gesundheitswesens vertreten sind, wurde die Relevanz der Thematik bereits vor vielen Jahren erkannt. Mit der Einsetzung der Facharbeitsgruppe wird der übergreifenden Bedeutung des Themas Digitalisierung und eHealth Rechnung getragen.”(vwh/mv)

Bild: Berlin, Sitz des GVG (Quelle: Ute Bibow / PIXELIO / www.pixelio.de)

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