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Grüne fordern Umbau der Hebammen-Haftpflicht

31.07.2017 – Hebamme_Helene Souza_pixelioanzeigeIn Deutschland herrscht weiterhin ein essentieller Mangel an Hebammen. Wesentlicher Grund dafür ist der drastische Prämienanstieg für die Berufshaftpflicht der Geburtshelferinnen. Die Grünen fordern nun eine drastische Umstellung der verpflichtenden Berufshaftpflicht. Damit diese künftig bezahlbar bleibe, fordern die Grünen “ein Modell analog der gesetzlichen Unfallversicherung”.

Im Fokus der Kritik steht erneut die Höhe der Prämien für die Hebammenhaftpflicht: Demnach seien seit dem 1. Juli 2017 im Rahmen der vom Deutschen Hebammenverband angebotenen Gruppenversicherung pro Jahr nun 7.639 Euro fällig. Dies entspreche einem Monatsbeitrag von 630 Euro. Für viele Hebammen sei dies ein K.o.-Faktor, so die Grünen. “Was unbedingt fallen muss, sind diese unerträglich hohen Versicherungsprämien”, betont Petra Budke, Landesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in Brandenburg, gegenüber dem RBB.

Erst Ende Juni hatte ein Konsortium aus sechs Versicherern dem Deutschen Hebammenverband (DHV) ein entsprechendes Fortführungsangebot unterbreitet. Dieser stimmte dem Vertrag zwar zu, sieht aber das Grundproblem nicht gelöst. (vwh/td)

Bild: Helen Souza / PIXELIO (www.pixelio.de)

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