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Germanwings-Unglück: Alleinschuld liegt beim Co-Piloten

10.01.2017 – flugzeug_petraschmidt_pixelioDie Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat fast zwei Jahre nach dem Absturz des Germanwings-Flugs 4U 9525 die juristische Aufarbeitung des Absturzes nun juristisch abgeschlossen. Demnach trage der Copilot der Maschine, Andreas Lubitz, die Alleinschuld an dem Unglück mit 150 Todesopfern, berichtet der Nachrichtensender n-tv. Zudem gebe es keinerlei Mitschuld einer lebenden Person.

“Die Ermittlungen haben keinen Anlass gegeben, strafrechtlich gegen eine lebende Person zu ermitteln”, wird Staatsanwalt Christoph Kumpa zitiert. Zudem habe keiner der behandelnden Ärzte von Lubitz in den Monaten vor dem Absturz entsprechende Anhaltspunkte für einen Suizid feststellen können.

Unmittelbar nach dem Unglück sind bei den Ermittlern zahlreiche Klagen gegen vermeintlich Mitverantwortliche eingegangen. Bereits Anfang 2016 soll Medienberichten zufolge in den USA eine Millionenklage von Angehörigen gegen die Lufthansa eingereicht worden sein. Ende November 2016 hatte zudem der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) im Rahmen eines Insolvenzverfahrens gegen Lubitz Forderungen gegen Amok-Piloten geltend gemacht. (vwh/td)

Link: Germanwings-Ermittler ziehen Schlussstrich

Bildquelle: Petra Schmidt / pixelio.de

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