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Garantiezins soll stabil bleiben

04.05.2017 – Zins_by_Thorben Wengert_pixelioDer Garantiezins für klassische Lebensversicherungen soll auch im kommenden Jahr stabil bei 0,9 Prozent liegen. Demnach hat die Deutsche Aktuarvereinigunng (DAV) einem Bericht des Handelsblatt zufolge empfohlen, den Zins für Neuverträge in 2018 nicht weiter zu senken. Eine endgültige Entscheidung trifft hingegen erst das Bundesfinanzministerium auf der Basis der DAV-Berechnungen und der Empfehlungen der Bafin.

So stützen sich die Aktuare bei ihren Berechnungen auf einen Durchschnittswert von der Renditen von europäischen Staatsanleihen mit höchster Kreditwürdigkeit. Aufgrund der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) befinden sich die Renditen jedoch auf einem Tiefstand.

Gleichzeitig sprachen sich die Versicherungsmathematiker für einen verbindlichen Höchstzins aus, der in einem zweistufigen Verfahren eingeführt werden solle. Dabei solle sich der Zins in den ersten 15 Monaten an den Möglichkeiten des Kapitalmarktes orientieren. Danach solle dann ein vorsichtigerer Wert festgelegt werden.

Das Bundesfinanzministerium hatte den Zins für klassische Lebensversicherungen erst zum 1. Januar 2017 auf 0,9 Prozent festgelegt. Dabei lag dieser Wert – auch Höchstrechnungszins genannt – einst bei vier Prozent. Durch die Zinsflaute am Kapitalmarkt wurde der Zins jeweils für Neuverträge Stück für Stück nach unten angepasst. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / PIXELIO (www.pixelio.de)

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