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Frauen kümmern sich weniger um Altersvorsorge

25.08.2017 – Rente_BankenverbandArbeitnehmerinnen in Deutschland beschäftigen sich weitaus weniger mit Altersvorsorge als ihre männlichen Kollegen. Zudem sind Frauen bei diesem Thema wesentlich unsicherer als Männer. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Aon Hewitt mit Statista hervor. Demnach beschäftigen sich derzeit nur 57 Prozent der Frauen mit der Planung ihrer Rente oder haben diese bereits abgeschlossen. Zum Vergleich: Bei den Männern sind es 70 Prozent.

Gleichzeitig stehen die Frauen laut Umfrage den verschiedenen Formen der Alterssicherung deutlich kritisch gegenüber als die Männer. Demnach halten nur 20 Prozent der Frauen die gesetzliche Rente für sicher. Bei den Männern sind es immerhin immerhin über 30 Prozent. Auch der betrieblichen Altersversorgung sind die Frauen deutlich kritischer eingestellt als die Männer. Während nur 32 Prozent der weiblichen Befragten laut Umfrage die Betriebsrente für sicher halten, sind es bei den Männern immerhin 42 Prozent.

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Deutliche Unterschiede gibt es auch bei der Bereitschaft, zugunsten einer höheren Rente auf bestimmte Sicherheiten zu verzichten. Während lediglich 20,3 Prozent der befragten Frauen bereit sind, für eine höhere Rente auf Garantien zu verzichten, sind 29,8 Prozent der Männer durchaus risikofreudiger. Nur bei der Frage nach der Sicherheit der privaten Vorsorge sind beide Geschlechter weitgehend einer Meinung: So halten weit über 40 Prozent der befragten Männer und Frauen diese Form der Altersvorsorge für sicher.

“Viele Frauen scheinen das Thema zu verdrängen”, betont Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt. “Das ist aber auch dann grundfalsch, wenn durch Teilzeitarbeit der Verdienst relativ gering ist.” Auch dann lohne es sich, über zusätzliche Absicherung zum Beispiel über betriebliche Altersversorgung nachzudenken. Arbeitgeber ruft er dazu auf, in diesem Bereich maßgeschneiderte Angebote zu machen. “Unsere Studie zeigt, dass die betriebliche Altersversorgung relativ gesehen immer noch großes Vertrauen genießt. Dies sollten Arbeitgeber nutzen, um qualifizierte Arbeitnehmerinnen an sich zu binden.” (vwh/td)

Bildquelle: Bankenverband

Grafikquelle: Aon Hewitt

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