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Flucht vor der großen Flut

14.02.2017 – oroville_dam_spillway_cdwrDer Lake Oroville am höchsten Staudamm der USA droht die umliegenden Ortschaften zu versenken. Nach heftigem Regen der vergangenen Tage war der Wasserspiegel so angestiegen, dass ein Not-Abfluss eingesetzt werden musste, berichtet Spiegel Online. Die lokalen Landkreise in Kalifornien riefen den Notstand aus, mehr als 160.000 Menschen wurden evakuiert.

In Oroville, 125 Kilometer nördlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, ist die Lage noch nicht unter Kontrolle. Der Staudamm, der die Region mit Strom und Wasser beliefert, droht ihr nun zum Verhängnis zu werden: Der Not-Abfluss, der in 48 Jahren Betrieb nun erstmals zum Einsatz kam, ist durch Erosion so stark beschädigt, dass die Wassermassen unkontrolliert den Hang hinunter treiben, berichtet Spiegel Online.

“This in NOT A Drill”

Rettungskräfte versuchen den Abfluss mit Sandsäcken notdürftig zu flicken, um ihn weiterhin verwenden zu können. Der Staudamm selbst ist intakt, berichtet die New York Times. Vorsorglich wurden die Einwohner der umliegenden Counties Yuba, Sutter und Butte in Sicherheit gebracht. In Butte County verlieh die Verwaltung ihrem Evakuierungs-Aufruf mit der dreimaligen Wiederholung besonderen Nachdruck: “This in NOT A Drill.” (Das ist keine Übung.) Die Bewohner harren in Notunterkünfte wie Kirchen, Hotels oder extra geschaffenen Evakuierungszentren aus.

Für diese Woche erwartet der Nationale Wetterdienst weitere Regenfälle, die Lage könnte sich also zuspitzen. (vwh/de).

Bild: Der Not-Abfluss des Lake Oroville führt wegen Erosions-Schäden mehr Wasser als geplant. (Quelle: California Department of Water Resources)

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