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Die politische Woche: Arbeiten 4.0 gegen sinkende Renten

12.06.2017 – Brandenburger Tor by_Olaf Schneider_pixelioDas Thema Rente und Altersversorgung bleibt auch in der sitzungsfreien Woche des Bundestags omnipräsent, zumal die SPD gerade ihre Rentenreformpläne im Rahmen ihres Wahlprogramms vorgelegt hat. Die Gewerkschaften mischen sich da kräftig mit ein. Am Freitag will sich Verdi-Chef Frank Bsirske in Berlin zum Thema “Renten im Sinkflug” äußern und neue Daten zu den Rentenerwartungen in Deutschland präsentieren.

Über die Herausforderungen für die umlagefinanzierten Sozialsysteme durch die Alterung der Gesellschaft geht es morgen bei einem Frühstücksdialog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die eine von der SPD im Wahlprogramm geforderte Deckelung der Regelarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr ablehnt. Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter.

Hohes Alter gilt aber nicht für alle, meint das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, das heute der Presse eine Untersuchung präsentieren wird, wie sich die “soziale Spaltung auf die Lebenserwartung2 auswirkt. Gesundheit und damit Lebenserwartung würden im Wesentlichen von zwei Faktoren bestimmt: dem Sozialstatus und dem Bildungsgrad. Harte Fakten liefert morgen noch das Statistische Bundesamt: Wie sah denn 2015 das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland überhaupt aus?

Wie entwickeln sich die Arbeitsplatzperspektiven?

Wie verändern sich in einer digitalisierten Welt die Arbeitsbedingungen? Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) wird am Mittwoch an dem “Werkstattgespräch Arbeiten 4.0 – Lern- und Experimentierräume für Arbeitsinnovation” teilnehmen. Dabei geht es unter anderem um die Anforderungen an eine “lernende Arbeitspolitik”. Nahles und Telekom-Personalvorstand Christian P. Illek wollen sich am Mittwochmittag dann zum Thema “Arbeiten 4.0 und das Modell der Bildungsteilzeit” äußern.

Bereits morgen geht es bei der gemeinsamen Konferenz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin um die Chancen an den Arbeitsmärkten. Die OECD wird im Rahmen dieser Konferenz einen Arbeitsmarktausblick vorstellen.

Der Deutsche Bundestag wird dann die beiden letzten Juni-Wochen nutzen, um so viel wie möglich noch an Gesetzesvorlagen abzuarbeiten. Dabei geht es dann auch noch um die Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD). Ab Juli beginnt dann die Sommerpause beziehungsweise die Umstellung auf Wahlkampfmodus. (brs)

Bildquelle: Olaf Schneider / PIXELIO (www.pixelio.de)

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