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Deutsche Wirtschaft soll um 1,4 Prozent wachsen

26.01.2017 – Boersenkurs_Rainer Sturm_pixelio.deDie Bundesregierung rechnet weiterhin mit einem deutlichen Wirtschaftswachstum. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht prognostiziert sie eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 1,4 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag das Plus noch bei 1,9 Prozent.

Zudem geht die Bundesregierung davon aus, der aktuelle Job-Boom werde auch im Jahr 2017 anhalten. Laut Bundeswirtschaftsministerium dürften 320.000 Menschen in Deutschland einen neuen Job finden. Die Arbeitslosenquote soll, so die Prognose, mit 6,0 Prozent auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung sinken. Gleichzeitig rechnet das Kabinett mit einem Anstieg der Bruttoverdienste um 2,5 Prozent.

“2017 hat ein Arbeitnehmer im Durchschnitt über 2.000 Euro mehr im Portemonnaie als zu Beginn der Legislaturperiode. Auch der Mindestlohn hat die Einkommenssituation von vier Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich – und damit auch die Voraussetzungen für ein inklusives Wachstum – verbessert”, betonte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

Mit Blick auf die USA warnte Gabriel zudem vor Protektionismus: “Deutschland als weltweit verflochtenes Land ist auf offene Märkte und freien Handel fundamental angewiesen. Der weltweit spürbare Hang zum Protektionismus, wie er aus der Brexit-Entscheidung und den Äußerungen des neuen amerikanischen Präsidenten spricht, ist der falsche Weg. Denn Abschottung macht alle ärmer.”

Ähnlich positiv blickt im Übrigen auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) auf die globale Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr. So rechnen die Ökonomen des Verbandes in ihrem aktuellen Wachstumsausblick mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent (plus 0,5 Prozentpunkte). Zudem werde der Welthandel laut BDI um drei bis vier Prozent anziehen. Für die deutsche Wirtschaft rechnet der BDI in 2017 mit einem Wachstum 1,5 Prozent. (vwh/td)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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