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Deutlich mehr Verkehrstote auf Deutschlands Straßen

23.08.2017 – Auffahrunfall-Schaden_Joerg Siebauer_pixelio.deIn Deutschland sind im ersten Halbjahr 2017 deutlich mehr Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 1.536 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen ums Leben. Dies entspricht einem Plus von 6,2 Prozent (plus 90 Tote) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Besonders stark fiel der Anstieg der Verkehrstoten nach Angaben der Statistiker im Juni 2017 aus. So starben allein in diesem Monat insgesamt 317 Menschen bei einem Verkehrsunfall. Dies sind 58 (plus 22,4 Prozent) mehr als noch im Juni 2016. So kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres laut Statistischem Bundesamt deutlich mehr Motorradfahrer (plus 20,7 Prozent) und mehr Fahrradfahrer (plus 12,8 Prozent) ums Leben. Deutlich gesunken sei dagegen die Zahl der getöteten Fußgänger (minus 13,5 Prozent) und die der getöteten Autoinsassen (minus 3,2 Prozent). Die Zahl der Verletzten ging in der ersten Jahreshälfte leicht um minus 0,2 Prozent auf etwa 183.895 (Vj.: 184.236) zurück.

Das größte Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, bestand demnach laut Statistischem Bundesamt in Brandenburg mit 29 Getöteten je einer Million Einwohner. Dahinter folgen Niedersachsen und Thüringen mit jeweils 27 Verkehrstoten. Schlusslichter sind hingegen die Stadtstaaten Bremen mit zehn, Hamburg mit acht und Berlin mit vier Verkehrstoten. Die meisten Verkehrstoten verzeichnete im ersten Halbjahr dieses Jahres der Freistaat Bayern mit 263 (minus 116), gefolgt von Baden-Württemberg mit 223 (plus 32) und Nordrhein-Westfalen mit 222 (minus elf). Schlusslichter sind das Saarland mit 18 (plus fünf),Berlin mit 14 (minus zwölf) und Bremen mit sieben (plus eins) Verkehrstoten.

Insgesamt nahm die Polizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr Unfälle auf als im ersten Halbjahr 2016. So stieg die Zahl der Unfälle um 2,7 Prozent auf 1.283.463 (Vj.: 1.249.838). Davon gab es bei 1.140.709 Unfällen (Vj.: 1.107.237) ausschließlich Sachschaden (+ 3,0 Prozent), bei 142.754 Unfällen (Vj.: 142.601) (+ 0,1 Prozent) kamen Personen zu Schaden. (vwh/td)

Bildquelle: Jörg Siebauer / PIXELIO (www.pixelio.de)

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