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GDV will keine Monopolstellung der Autohersteller

03.11.2017 – Autobahn bei Nacht_Olaf Schneider_pixelio.deDaten gelten als Gold der Zukunft, auch bei den Kfz-Versicherern. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) hat sich nun im Streit um die Fahrzeugdaten eingeschaltet. “Eine Monopolstellung der Autohersteller darf es bei Fahrzeugdaten nicht geben”, betont der Verband. Vielmehr soll “eine offene, interoperable und diskriminierungsfreie Schnittstelle zu Fahrzeugdaten” geschaffen werden.

Der Branchenverband reagiert damit auf eine Studie des Bundesverkehrsministeriums zur Eigentumsordnung für Mobilitätsdaten. “Um die faktische Herrschaft der Autohersteller über die Mobilitätsdaten des Kfz zu beenden, muss die Wahlfreiheit des Verbrauchers zu entscheiden, welche Kfz-Daten er an wen für die Erbringung von Dienstleistungen gibt, durch gesetzliche Regeln sichergestellt werden. Dies gilt auch bei der Vernetzung von Geräten des Verbrauchers in anderen Wirtschaftsbereichen, vor allem im Internet of Things”, fordert der GDV.

Damit “die Verbraucher in der Fahrzeugmobilität aus einem umfangreichen Angebot wählen können”, sei demnach eine “für alle Dienstleister offene, interoperable und diskriminierungsfreie Datenschnittstelle im Fahrzeug” notwendig. Die von den Automobilherstellern favorisierten Server-Lösungen “erfüllen die Anforderungen an eine Gleichstellung aller Wettbewerber nicht”, ergänzt der GDV. (vwh/td)

Bildquelle: Olaf Schneider / PIXELLIO (www.pixelio.de)

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