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Bund will Riester-Rente attraktiver machen

23.08.2017 – Riester_Dr. Klaus-Uwe Gerhardt_pixelio.deDas Bundesfinanzministerium hat noch einmal auf die im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) verabschiedeten Verbesserungen bei der Riester-Rente hingewiesen. Zudem seien bei Riester auch Verfahrensverbesserungen für Beamte, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit vorgesehen.

Vom kommenden Jahr an wird die Riester-Rente nach Einschätzung des Finanzministeriums noch attraktiver, zumal die Grundzulage um rund 13,5 Prozent auf 175 von 154 Euro im Jahr angehoben wird. Die volle Zulage soll es nach Angaben des Bundesfinanzministeriums dann geben, wenn der Riester-Sparer mindestens vier Prozent seiner Einkünfte (maximal 2.100 Euro abzüglich Zulage) einzahlt.

Und für jedes Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren ist, beträgt die Zulage 300 Euro im Jahr (für davor geborene Kinder 185 Euro). Für eine Person mit zwei Kindern würden sich allein die Zulagen in einem Zeitraum von 20 Jahren auf 15.500 Euro summieren, rechnete das Ministerium jetzt vor. “Zuzüglich der eingezahlten Eigenbeiträge kommt damit ein ordentliches Finanzpolster für die eigene Altersvorsorge zusammen.”

Riester-Rente: Verfahrensverbesserungen für Beamte

Das Ministerium wies zudem auf Verfahrensverbesserungen für Beamte, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit hin, die einen Riester-Vertrag haben. Dieser Personenkreis muss bei der jeweiligen Besoldungsstelle einwilligen, dass die Besoldungsdaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermittelt werden dürfen. Diese Einwilligung muss bisher bis zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Beitragsjahres erteilt worden sein.

Von 2019 an ist diese Einwilligung grundsätzlich im Beitragsjahr zu erteilen. “Stellt sich dann heraus, dass diese vergessen wurde, kann die Einwilligung nachträglich, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Festsetzungsverfahrens nachgeholt werden”, heißt es der Mitteilung des Ministeriums weiter. Diese Neuerung habe den Vorteil, dass die fehlende Einwilligung früher bemerkt werde und der Fehler behoben werden könne, so dass die Zulagenförderung nicht verloren gehe. (brs)

Bilquelle: Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO (www.pixelio.de)

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