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Branche setzt auf alternative Kommunikation

16.02.2017 – Social_Media_Rawpixel_FotoliaDie Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragten der Versicherungsbranche setzen immer mehr auf alternative Kommunikationskanäle, um eigene Botschaften zu platzieren oder in den Kundendialog zu treten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Kommunikationsberatung Instinctif Partners.

Die Zahl der persönlichen Treffen sei ebenso wie die Teilnehmerzahl bei Pressekonferenzen in der Vergangenheit gesunken. Gleichzeitig gebe es offenbar weniger Journalisten mit vertieften Fachkenntnissen, die als Dialog- und Sparringspartner wahrgenommen werden, so die Studie weiter. “Die Konsequenz ist, dass die Kommunikatoren in den Unternehmen Social-Media-Kanäle als willkommene Alternative nutzen. Auch die Bedeutung eigener Online-Publikationen ist stark gestiegen”, konstatiert Hubert Becker, Partner bei Instinctif und verantwortlich für das Segment Versicherungen (siehe MÄRKTE & VERTRIEB).

Wenig überraschend sei hingegen das Ergebnis, dass die Digitalisierung mit 83 Prozent der Nennungen absolutes Topthema in den Pressestellen der Versicherer darstellt. Danach folgen Regulierung und Politik mit 54 Prozent der Nennungen sowie CSR-Fragen (46 Prozent). 38 Prozent sehen im Vertrieb sowie im Thema Betrug und Krisen eine besondere Relevanz.

“Die Umfrage und die Diskussion mit den Kommunikationsverantwortlichen der Versicherungsunternehmen zeigen deutlich, dass der Pressechef’ zum ‚Reputationsmanager’ wird, der fachliche Themen einordnet und für die verschiedenen Zielgruppen und Kommunikationskanäle aufbereitet. Das erfordert eine frühzeitige Einbindung in wichtige unternehmerische Themen und oft auch den kritischen Blick von außen”, erläutert Becker. (vwh/td)

Bildquelle: Rawpixel / Fotolia

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