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BH rettet Frau vor tödlichem Schuss

21.07.2017 – 162397_web_R_K_by_Jens Kornfeld_pixelio.deEine junge Frau radelte in ihrem Urlaub durch Mecklenburg-Vorpommern. Plötzlich spürt sie einen Schmerz an der Brust. Wie sich schnell herausstellte, war es ein Schuss. Unglaublich, aber wahr, gerettet hat sie der Metallbügel an ihrem BH. Der Schütze – ein Jägersmann – hatte bei der Wildschweinjagd nicht ausreichend aufgepasst. Das Amtsgericht Wismar folgte nun dieser Auffassung.

Im angrenzenden Rapsfeld hatte der Jäger auf ein Wildschwein geschossen, ein Teil des Projektils traf die Frau im Brustbereich und sorgte für ein kräftiges Hämatom, wie die Gadebusch-Rehnaer Zeitung berichtet. Dem Jägersmann wurde vorgeworfen, nicht ausreichend auf den Schutz unbeteiligter geachtet zu haben. Das Amtsgericht Wismar folgte dieser Auffassung. Das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde gegen eine Geldauflage eingestellt, dem Opfer wurde eine Entschädigung für Schmerzen und Kleidung zugesprochen.

Dass der Fall auch hätte anders ausgehen können, zeigt ein Blick auf die verwendete Munition. Bei der so bezeichneten Erntejagden werden oft Geschosse mit einem Mindestdurchmesser von 6,5 Millimetern verwendet, die Überschallgeschwindigkeit erreichen und das Ziel, hier ein ausgewachsenes Wildschwein, durchdringen können. Ein Hoch also auf den BH der Frau, der Hersteller kann stolz auf sein Produkt sein. (vwh/mv)

Bildquelle: Jens Kornfeld / PIXELIO (www.pixelio.de)

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