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Bewährungsstrafe für Telekom-Hacker

31.07.2017 – Hacker_Christoph Scholz_pixelio.deAttacken aus der Cyberwelt sind mittlerweile längst zum Alltag in der realen Welt geworden. Die Angreifer selbst bleiben dabei oftmals im Dunkeln. Anders hingegen beim Hacker-Angriff auf die Telekom im November vergangenen Jahres: Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung lautet das Urteil des Landgerichts Köln gegen Daniel K. vom letzten Freitag.

Wie das Handelsblatt berichtet, hatte der 29-Jährige Brite die Attacke auf die Router der Telekom zugegeben. Demnach sei es dessen Plan gewesen,die Geräte still und geheim zu kapern und dann diese dann für weitere Angriffe auf andere Ziele zu missbrauchen.Die Folge war ein bundesweiter Ausfall von rund 900.000 Geräten. Den Schaden beziffert der Telefonanbieter auf mehr als zwei Mio. Euro.

In seiner Heimat Großbritannien droht dem jungen Mann im Falle einer Auslieferung jedoch eine weitaus drastischere Strafe – nämlich eine lebenslange Haft. Demnach hatte er laut Bericht angegeben, diese Angriffe auf Bestellung gegen die Zahlung von 10.000 Dollar ausgeführt zu haben. Die deutsche Staatsanwaltschaft führte jedoch mildernd an, dass dieser Fall komplexer als der Durchschnitt sei und sich das Geständnis positiv ausgewirkt habe. Für die Telekom sei der Schaden jedenfalls durch eine “Art Flüchtigkeitsfehler” entstanden, so die Ankläger. (vwh/td)

Bildquelle: Christoph Scholz / PIXELIO (www.pixelio.de)

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