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Bafin sieht Nachholbedarf bei Transparenz

01.08.2017 – Bafin_Gebauede_Bonn_BafinDie Bafin sieht beim Thema Solvenzquote noch Licht und Schatten. Demnach kommen die Finanzaufseher nach einer ersten Analyse zu dem Schluss, dass alle berichtspflichtigen Versicherer die neuen Anforderungen zwar erfüllen. “Es gibt aber natürlich noch Mängel, die abgestellt werden müssen”, betonte Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund. Im Fokus der Kritik: die Transparenz.

So bemängeln die Finanzaufseher, dass die Versicherer beim Thema Transparenz “zu stark dem Wortlaut der Anforderungen” verhaftet seien. Zudem würden nicht “alle relevanten Informationen adressatengerecht im Gesamtzusammenhang” veröffentlicht, viele Angaben würden isoliert dargestellt. Damit würden die Versicherer die Einordnung der Informationen erschweren, konstatiert die Bafin.

Bereits vergangene Woche hatte der Bund der Versicherten (BdV) noch erheblichen Verbesserungsbedarf etwa beim Thema Transparenz angemahnt. “Negativbeispiel für Intransparenz” ist aus Sicht der Verbraucherschützer die Debeka. Der Koblenzer Versicherer will die Kritik des BdV nicht teilen. Vielmehr sei die Studie “mangels sachlicher Fundierung völlig irrelevant”. (vwh/td)

Bild: Bafin in Bonn (Quelle: Bafin)

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