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AIG zögert Zahlungen für Bill Cosby raus

15.08.2017 – Justiz -  Q.pictures  - pixelio.deDer US-amerikanische Versicherer AIG will die Zahlungen im Prozess gegen den 78-jährigen US-Entertainer Bill Cosby weiter hinauszögern. Wie das US-Magazin Insurancebusinessmag berichtet, soll das Unternehmen einen Bundesrichter gebeten haben, das Geld erst später an einen Treuhand-Fonds auszuzahlen. Dieser werde von einer Anwaltsfirma betreut.

Der Fernsehstar aus den USA muss sich demnächst erneut wegen Missbrauchsvorwürfen von rund 60 Frauen vor Gericht verantworten. Diese werfen dem Schauspieler vor, diese über Jahre hinweg sexuell belästigt zu haben. Da allerdings die meisten Anschuldigungen verjährt sind, beschränkt sich der Prozess auf einen Fall aus dem Jahr 2004. Der konkrete Vorwurf: Cosby soll die heute 44-jährige Andrea Constand in seinem Haus in Philadelphia mit Tabletten betäubt und sich dann an ihr vergangen zu haben.

Bereits vor einem Jahr gab es bereits einen Zwist zwischen dem Star aus der “Bill Cosby Show” und AIG. So weigerte sich der Versicherer damals, die Prozesskosten für den US-Schauspieler übernehmen zu wollen. Das Argument von AIG: Die Hausrat- und Haftpflichtversicherung schließt jede Deckung aus, die aus Vorwürfen einer sexuellen Belästigung resultieren. (vwh/td)

Bildquelle: Q.pictures / PIXELIO (www.pixelio.de)

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