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Zinsentscheid: Apokalyptische Wahrnehmung trifft solide Erträge

22.09.2015 – chris_iggo_axa“Wenn nicht im September – warum dann im Dezember”, hinterfragt Axa Investment Manager Chris Iggo aufgrund der ausgebliebenen US-Zinserhöhung. Auch wenn die Märkte jetzt zunächst mit einer deutlichen Korrektur nach unten reagiert haben: Investoren, die das Ausbleiben einer Verschärfung der Geldpolitik als Hauptantrieb für die Rendite von Aktien und anderen riskanten Assets ausgemacht haben, könnten sich jetzt auf solide Erträge freuen.

“US-Hochzinsanleihen stechen in dieser Hinsicht weiterhin heraus”, erklärt Anleihenexperte Chris Iggo. “Aber für den Rest der festverzinslichen Wertpapiere kann eine taktische Rotation zwischen Anlagen mit Kreditrisiko möglicherweise helfen. Dennoch bleiben die Erträge niedrig, und wir warten auf eine Gelegenheit, Geld auf einem Renditeniveau anzulegen, das sinnvoller erscheint.”

Für problematisch hält Iggo auch die öffentliche Wahrnehmung der Geldpolitik der Fed: “Eine ganze Generation von Anlegern, Händlern und Kommentatoren ist auf die Idee konditioniert worden, dass Notenbanken die Zinsen senken und nicht erhöhen sollten, wann immer die Finanzmärkte volatil sind.” Daher sei es wenig verwunderlich, dass es im Vorfeld der jüngsten Fed-Sitzung viele geradezu apokalyptische Warnungen über die Folgen einer Zinserhöhung für die Finanzmärkte und die Wirtschaft gegeben habe. (vwh/ku)

Bild: Axa Investment Manager Chris Iggo (Quelle: Axa IM)

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