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Zahl der rüstigen Globetrotter steigt

02.08.2016 – Rentner_Petra Bork_pixelioImmer mehr Rentner zieht es ins Ausland – allerdings nicht, um in den Urlaub zu fahren. Immer mehr deutsche Ruheständler verbringen ihren Lebensabend dauerhaft im Ausland, berichtet der Branchenverband GDV. Mehr als 200.000 Pensionäre lassen sich mittlerweile ihre Altersbezüge ins Ausland überweisen. Die Gründe für den Ruhestand im Ausland sind vielfältig.

Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung haben sich bereits 2014 insgesamt 225.545 Menschen ihre Rente ins Ausland überweisen lassen. Dies sei rund ein Drittel mehr als noch zehn Jahre zuvor, so der GDV. Damit lebt zwar nur etwa ein Prozent der rund 22,7 Millionen deutschen Rentner im Ausland. Allerdings scheint die Zahl der deutschen Rentner mit dauerhaftem Wohnsitz im Ausland stetig zugenommen zu haben. Zum Vergleich: 2004 lebten nur etwa 0,77 Prozent der Pensionäre dauerhaft im Ausland.

Die Gründe für die steigende Zahl der Rentner im Ausland scheinen laut GDV unterschiedlich: Demnach handele es sich bei vielen Altersruheständlern um Aussiedler, die in Deutschland nur geringe Rentenansprüche erworben haben. Zum anderen gebe es “die klassischen Altersruhesitzwanderer”, die mit Ende des Erwerbslebens ihr Leben noch einmal auf den Kopf stellen wollen.

Aktuell überweist die Rentenkasse mittlerweile die Rentenbezüge an Deutsche in rund 200 Länder. Beliebtester Altersruhesitz ist demnach die Schweiz mit 25.874 Altersruheständlern, gefolgt von den USA mit 25.205 und Österreich mit 22.330 deutschen Rentnern. (vwh/td)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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