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WHO: Zahl der Verkehrstoten nimmt weltweit ab

20.10.2015 – Autobahn_schubalu_pixelioDer Straßenverkehr ist derzeit gefährlicher als Ebola oder Malaria. So sterben derzeit jedes Jahr rund 1,25 Mio. Menschen auf der Straße, konstatiert der “Weltbereicht zur Sicherheit im Straßenverkehr” der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Einschränkung: Während in den reichen Staaten die Zahl der Autos zu- und die Zahl der Verkehrstoten abnimmt, sei die Statistik in den Entwicklungsländern hingegen erschreckend.

Demnach gebe es laut WHO in den Ländern, die für die Verkehrssicherheit kein Geld haben, deutlich mehr Verkehrstote als in den reichen Staaten. So ereignen sich rund 90 Prozent aller Todesfälle in Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen, obwohl dort nur 54 Prozent aller Fahrzeuge weltweit unterwegs sind, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online unter Berufung auf den WHO-Bericht.

“Afrika ist weiterhin die Region mit der höchsten Rate an Verkehrstoten, während sie in Europa am niedrigsten ist”, werden die Studienautoren zitiert. Zum Vergleich: Während 2013 im hochmotorisierten Deutschland laut WHO-Bericht 4,3 Verkehrstote auf 100.000 Einwohner kommen, seien es in Libyen 73,4. Am stärksten gefährdet sind laut WHO-Bericht vor allem Fußgänger, Fahrrad- und Kradfahrer.

Sichersters europäisches Land ist laut WHO Schweden mit seiner “Vision Zero” (2,4 Verkehrstote auf 100.000 Einwohner), gefolgt von der die Schweiz (3,3) und den Niederlanden (3,4). Mehr Unfalltote als in Deutschland (4,3) gab es laut der Studie in Frankreich (5,1) und Österreich (5,4). In China gab es 2013 statistisch gesehen 18,8 Tote, in den USA waren es 10,6. (vwh/td)

Bildquelle: Schubalu / pixelio.de

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