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Weltweite Richtlinie für Compliance Management Systeme beschlossen

14.07.2014 – Verantwortliche in Unternehmen versuchen zunehmend nachzuweisen, dass sie alles Notwendige tun, um gesetzeskonformes Handeln zu gewährleisten und kriminelle Handlungen von Mitarbeitern zu unterbinden. Unter dem Begriff “Compliance” wurden in den vergangenen Jahren dazu zahlreiche Maßnahmen unterschiedlicher Qualität und Effektivität gesetzt. In Wien wurde jetzt ein internationaler Compliance-Standard beschlossen.

An der Entstehung des Standards waren Compliance-Spezialisten aus Australien, China, Deutschland, Frankreich, Holland, Kanada, Malaysia, Österreich, Singapur, Spanien und der Schweiz beteiligt. Diese Länder repräsentieren mit 23 Prozent fast ein Viertel der Weltbevölkerung. Weitere 20 Länder, darunter das Vereinigte Königreich, Japan und die USA, hatten Beobachterstatus – und würden weitere elf Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren.

Das ISO-Projektkomitee konnte auf zwei “Vorgänger”-Dokumente zum Thema Compliance aufbauen: Auf einer Richtlinie aus Australien und auf der 2012 von Austrian Standards veröffentlichten ONR 192050 “Compliance Management Systeme”.

“Der Nachweis der Normkonformität ist gerade im sensiblen Compliance-Bereich von größter Wichtigkeit”, erklärt Peter Jonas, Director Certification bei Austrian Standards. Austrian Standards bietet bereits jetzt die Möglichkeit, Compliance Management Systeme sowie die damit betrauten Funktionsträger (“Compliance-Officer”) zertifizieren zu lassen. “Mit der Wirksamkeit der neuen ISO 19600 werden wir natürlich den Zertifizierungsprozess entsprechend anpassen und für bereits verliehene Zertifikate ein entsprechendes Upgrade-Angebot machen”, versichert Jonas. (vwh)

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