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Wegfall des Garantiezinses ad acta gelegt

18.12.2015 – Zins_by_Thorben Wengert_pixelioDie Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) begrüßt die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, auch künftig für klassische Lebensversicherungen einen Höchstrechnungszins vorzugeben. Auch der GDV hält den Entschluss, zumindest vorerst am Höchstrechnungszinssatz festzuhalten, für “insbesondere mit Blick auf Solvency II sachgerecht”.

Die in der Koalition umstrittenen Pläne des Bundesfinanzministeriums zur Abschaffung des Garantiezinses ab 2016 sind vorerst vom Tisch. Das bestätigte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in Berlin. Im Lauf des Jahres soll aber geprüft werden, inwieweit das System den Marktgegebenheiten anzupassen ist.

Eine Streichung des Höchstrechnungszinses zum jetzigen Zeitpunkt hätte den Rechtsrahmen für die Lebensversicherungsunternehmen in kurzer Frist tiefgreifend verändert und den Übergang in das neue Aufsichtssystem Solvency II erschwert, erklärt der GDV in einem Statement.

“Damit bleibt das bewährte System der vorsichtigen Reservierung und damit ein wichtiger Baustein im Sinne einer langfristig gesicherten Altersvorsorge erhalten”, sagt der DAV-Vorstandsvorsitzende Wilhelm Schneemeier. Er erneuert die Forderung der Aktuarvereinigung nach einem zweistufigen Modell. (vwh/ku)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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