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Warnbotschaften an die Koalitionäre

28.10.2013 – Eine Überschrift und Botschaft in brutalst möglicher Form: “Diese Energiewende ist ein Wahnsinn”, so titelte die Frankfurter Allgemeine  Sonntagszeitung ein Interview mit Eon-Chef Johannes Theyssen, in der er nicht nur Alarm für seine Kraftwerksbranche gab, sondern die gesamtwirtschaftlichen Folgen falscher Weichenstellungen drastisch kritisierte. Mit den Zahlungsverpflichtungen nach dem EEG, die bis zu 20 Jahre in die Zukunft reichen, habe sich “unsere Volkswirtschaft einen internationalen Kostennachteil geschaffen – hochgefährlich für den Industriestandort”.

Es scheint politisch Ernst zu werden (Theyssen: “Die Hütte brennt”) mit der so genannten Energiewende, in die ja in vielfacher Weise auch die Versicherer involviert sind. So haben sich “aus Sorge um den deutschen Industriestandort und die Beschäftigung”  die Vorsitzenden der IG Bergbau und Chemie und der IG Metall in einem gemeinschaftlichen Appell zusammen mit BDA-Präsident, Dieter Hundt, und BDI-Präsident, Ulrich Grillo,  zur Energiewende an die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD gewandt. Werde der aus Planungsunsicherheiten resultierende Investitionsstau nicht schnell aufgelöst, nehme der Industriestandort Deutschland Schaden: “Industriearbeitsplätze gehen verloren und unsere geschlossenen Wertschöpfungsketten drohen zu reißen”, so der Gemeinschaftsappell.

Links: Bericht Frankfurter Allgemeine, Energiepolitischer Appell, Droht der Energiewende-Kollaps , Eon nennt Energiewende einen “Albtraum”, Die EEG Rechnung

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