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VZBV: Mehr Effizienz mit Vorsorgefonds

18.08.2014 – GatschkeMorgen läuft die Frist ab für Stellungnahmen zur Verordnung zum Produktinformationsblatt für staatlich geförderte Altersvorsorge- und Basisrentenverträge. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) nutzt die Kritik, um den Vorschlag eines Vorsorgefonds erneut ins Spiel zu bringen.

Der aktuelle Vorschlag des Bundesfinanzministeriums zu einer Produktinformationsblatt-Verordnung reicht aus Sicht des VZBV nicht aus, um eine möglichst geringe Kostenbelastung der jeweils angebotenen Produkte für die Verbraucher zu gewährleisten. Nur eine Gesamtkostenausweisung in Euro und Cent würde den nötigen Marktdruck erzeugen.

„Die Vorschläge sind nicht ausreichend, um Verbraucher in einer für sie verständlichen Art und Weise über die Gesamtkosten der Altersvorsorgeprodukte zu informieren. Ihnen muss die Kostenbelastung in Euro und Cent vor Augen geführt werden. Finanzkennziffern helfen ihnen wenig“, sagt Lars Gatschke, Finanzmarktreferent beim VZBV.

Doch selbst wenn hier nachgebessert würde, sorge dies nicht für mehr Effizienz bei der staatlich geförderten Altersvorsorge. Ein Vorsorgefonds könnte laut VZBV auf einer gesetzlichen Grundlage Beiträge zur Bildung einer privaten Altersvorsorge anlegen. Für die Verbraucher hätte das den Vorteil, dass sie alternativ zu den vorhandenen und teils sehr komplexen Produkten ein einfaches Standardprodukt wählen können, das ihrem Sicherheitsbedürfnis gerecht wird und sie eine angemessene Rendite erzielen lässt. „Das würde auch den Druck auf die privaten Anbieter erhöhen, ihre Produkte effizienter zu gestalten“, so Gatschke. (vwh)

Foto: VZBV-Finanzmarktreferent Lars Gatschke bringt den Vorsorgefonds ins Spiel. (Quelle: VZBV)

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