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VSAV fordert Nennung der Solvency II-Sünder

24.08.2016 – solvency_fotoliaDie Vereinigung zum Schutz von Anlage- und Versicherungsvermittlern (VSAV) hat jetzt den Branchenverband GDV dazu aufgefordert, die drei Versicherer im Sinne des Verbraucher- und Vermittlerschutzes öffentlich zu benennen, welche 2015 nicht die Vorgaben nach Solvency II erfüllt hätten. Demnach bestehe für die Vermittler ein ungeklärtes Haftungsrisiko, stellt Jurist Jürgen Evers nach VSAV-Angaben in seinem Prüfungsbericht fest.

Demnach fordert der Verband vom GDV die Veröffentlichung einer Positivliste derjenigen Gesellschaften, welche die Solvabilitätsanforderungen erfüllen. Mit einem entsprechenden Abgleich anhand dieser Positivliste könnten sich Makler und Vermittler die für sie womöglich haftungsrelevante Situation entschärfen. Zudem sollten sich die GDV-Mitglieder zur Aktualisierung der Liste verpflichten, positive wie negative Veränderungen hinsichtlich Solvency II zeitnah zu kommunizieren und nach Bedarf zu kommentieren (siehe KÖPFE).

So hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) unlängst festgestellt, dass drei Versicherungskonzerne die regulatorischen Vorgaben nach Solvency II im vergangenen Jahr nicht erfüllt hätten. Allerdings hatten die Aufseher unter Berufung auf ihre Verschwiegenheitspflicht keine Namen genannt. “Das ist zwar rechtlich sauber und korrekt, hilft aber niemandem”, kommentiert VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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